Wildpark Grünau

 

Der Cumberland Wildpark Grünau besticht unter anderem durch seine einzigartige landschaftliche Lage. Die gewaltige Naturkulisse des Toten Gebirges bietet den beeindruckenden Rahmen für einen Besuch den man in bleibender Erinnerung behalten wird! Der Park breitet sich auf rund 60 ha aus und bietet einen unvergesslichen Einblick in die Welt der einheimischen Wildtiere.

Steinbock, Rothirsch, Wisent, oder auch Luchs, Braunbär und Wölfe sind hier hautnah zu erleben und zu beobachten. Als besonders beeindruckend gelten die frei lebenden Scharen von Graugänsen, Raben und Waldrappen.

Geschichte

Die Herzog von Cumberland Stiftung gründete in den 70er Jahren den Cumberland Wildpark Grünau. Sie wollte den Besuchern das einmalige Erlebnis des natürlichen Lebensraums im Almtal, den Blick auf das Tote Gebirge und das Zusammenspiel zahlreicher (ehemalig) heimischer Tierarten ermöglichen.

Auf einer über 60 Hektar großen Landschaft entstand eines der größten Wildpark-Areale Europas, das sich zu einem der bekanntesten Ausflugsziele Oberösterreichs entwickelte. Generationen von Kindern haben hier Zeit bei den Tieren und in der Natur verbracht. Anfang 2009 wurde der Geschäftsbetrieb an einen gemeinnützigen Verein übergeben.

Über 70 Unternehmen und Privatpersonen aus dem Almtal unterstützen nun die Arbeit und Fortführung des Wildparks ideell, tatkräftig und finanziell. Dank diesem großen Engagements und den umfangreichen Fördermittel konnte der Wildpark und seine Bedeutung als Freizeitattraktion erhalten bleiben.

 

Konrad Lorenz Forschungsstelle

Eingeladen von der Herzog von Cumberland Stiftung begründete Konrad Lorenz 1973 die gleichnamige Forschungsstelle (KLF). Seine klassische Forschung an den Graugänsen legte den Grundstein für alles Weitere. Ab 1990 wurde im Auftrag der Universität Wien mit vielen Studenten und Mitarbeitern aus dem In- und Ausland die kleine Forschungsstelle zur einer bekannten Größe in der internationalen Forschungslandschaft entwickelt. Finanziert wird die KLF durch Beiträge der Uni Wien, des Landes Oberösterreich und privaten Mitteln.

Die Medien interessieren sich regelmäßig für neue Erkenntnisse zum nahezu menschenähnlichen Zusammenleben der Graugänse, für die erstaunliche Intelligenz der Rabenvögel oder für das oft seltsame Verhalten der nahezu ausgestorbenen Waldrappe.

Seit 2011 gehört die Konrad-Lorenz Forschungsstelle (KLF) offiziell zur Uni Wien. Etwa 20 Forscher aus Österreich und aller Welt betreiben spannende und vielfach beachtete Grundlagenforschung an den im Almtal freifliegenden Gänsen, Raben und Waldrappen und an den gefiederten Forschungspartnern in den Volieren des Wildparks. Der Studien- und Forschungsbetrieb an der KLF wird heute vor allem durch Raumnot begrenzt. Ein Neubau im Bereich des Wildparks eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten mit großem Nutzen auch für das Almtal.